aktuelles  im jahr 2018 - dem 667. nach Kuony


17. April 2018 - Online-Umfrage

alle mitmachen!

Studenten der HfWU Nürtingen-Geislingen machen eine online-Umfrage

Liebe Freunde unserer Fasnet,  für uns Narren ist die schönste Zeit im ganzen Jahr unsere Stockacher Fasnet. Mit der langjährigen Tradition und Geschichte ist für uns Narren die Figur Hans Kuony und das Stockacher Narrengericht aus unserer Heimatstadt nicht mehr wegzudenken. 

 

Aber wie sehen das andere und was ist außerhalb der fünften Jahreszeit los? Diese Frage beschäftigt auch junge Studierende der HfWU - Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen. In einem von uns unabhängigen Projekt, führen Tourismus-Studierende eine Image-Analyse durch.

 

Hierzu benötigen sie Eure kurze Mithilfe. Es handelt sich um einen Online-Fragebogen (Ausfülldauer nur etwa 5 - 10 Minuten).  Je mehr an der Umfrage teilnehmen, desto besser. Also teilt den Link gerne mit Freunden oder der Familie, auf Facebook oder Instagram. Jede Meinung zählt – natürlich völlig anonym und objektiv.

Wir unterstützen die Studierenden gerne dabei.

Deshalb schaffen wir noch einen besonderen Anreiz und

verlosen unter allen Teilnehmern:

 

2x zwei Eintrittskarten für die Narrengerichtsverhandlung 2019

5 Flaschen Hans Kuony Sekt,

10 Bücher „Ein Reis vom Narrenbaum“.

 

Die Studierenden freuen sich über Ihre Unterstützung und wir sind auf das Ergebnis gespannt. Viel Spaß beim Mitmachen.



13. April 2018 - Presseinfo

Der Neue Kläger

Wolfgang Reuther ist unser neuer Kläger Vor Gericht

Das Narrengericht stellt die Weichen für die Zukunft und das wird die zukünftigen Beklagten wie auch den Fürsprech nicht wirklich freuen. Denn mit dem neuen Kläger Wolfgang Reuther schickt das Kollegium seine sprichwörtlich schärfste „Waffe“ ins Rennen. Schon als Narrenrichter und zuletzt als Ordensmeister trug Reuther den inoffiziellen Titel  „Häuptling Scharfe Zunge“ – und das mit Recht!

 

Mit Wolfgang Reuther haben wir ohne Frage eine kluge und fortschrittliche Wahl getroffen und reiten damit volle Attacke. Er kann wie kein anderer mit seinen rhetorischen Künsten sowohl die feine Florettklinge, als auch das Breitschwert meisterlich führen. Reuther wird seine erste Anklage am 28. Februar 2019 in der Jahnhalle führen.

 

Für das Narrengericht war er die einzig logische Besetzung, mit der gleichzeitig ein genereller personeller Umbruch im Kollegium eingeläutet wird. Nicht nur der Ordensmeister muss nun neu besetzt werden, sondern gleich mehrere absehbare Personalentscheidungen stehen an.

Infos zum neuen Kläger vor Gericht

 

Wolfgang Reuther stammt aus der närrischen Familie der Hänsele (seit 1973) und war deren Vize (1996-2000), bis er 2002 ins Narrengericht berufen wurde. Nach einer kurzen Episode als Narrenwirt wurde er schon 2004 zum Narrenrichter berufen und trat die Nachfolge von Karl Bosch an.

 

2010 gab er dieses Amt – bedingt durch sein Mandat als Abgeordneter für die CDU im Baden-Württembergischen Landtag weiter an Frank Bosch. 2014 übernahm er das Amt des Ordensmeisters von Hans-Jörg Kaufmann, das er bis 2018 aktiv ausführte. Und jetzt ist er der fünfte Kläger der „Neuzeit“ vor Gericht. 


Die bisherigen Kläger des Narrengerichts der "Neuzeit"

Dieter Braun

Kläger von 1965 bis 1970

 

Alfred Eble

Kläger von 1971 bis 1999

Klaus Angele

Kläger von 2000 bis 2003

Thomas Warndorf

Kläger von 2004 bis 2018



11. März 2018 - Ankündigung

Laetare Nacht

de Narrebomm wird umdoä!

Am 11. März 2018 – dem Sonntag Lätare – um 5.00 Uhr in der Früh endet die Stockemer Fasnet mit dem Fällen des Narrebomms.

Wart ihr schon mal dabei? Habt ihr schon das berühmten Reis vom Narrebomm gepflückt? Nein? Dann wird’s aber Zeit!

 

Dieses Recht ist im Hauptbrief aus dem Jahre 1351 geregelt; Zitat: „Statt Stokhachischen Narrengerichtsprivilegien und Freyheiten“ (Quelle: Abschrift von 1743). U.a. ist darin auch die Dauer erteilten Narrengerichts-„Privilegien und Freheiten“ bestimmt und die besagt, dass diese von Maria-Lichtmess bis Sonntag-Lötary, also Lätare andauern. Auch wenn der Bürgermeister längst seine Schlüssel, mit samt der niederen Gerichtsbarkeit zurückerhalten hat. An Lätare sind nochmals die Narren in Stockach am Werk.

 

Bis es aber dann um 5.00 Uhr morgens soweit ist, haben die Narren noch ein strammes Programm vor sich. Die männlichen Gliederungen treffen sich am Vorbend zu Ihren Jahreshauptversammlungen, während sich Alt-Stockacherinnen, Marketenderinnen und das Narrengericht zum Essen oder Stammtisch in den Stockacher Lokalitäten verabreden. 

Nach diesen Versammlungen und Treffen sich alle Narren und Interessierte im Foyer des Bürgerhauses. Um 1.00 Uhr zieht dann die Zimmergilde – begleitet von der Hans-Kuony-Kapelle zum ersten Mal los um den Baum zu umrunden und um ihn anzuschlagen. Dieses Ritual wiederholt sich dann zu jeder vollen Stunde – ab 4.00 Uhr sogar viertelstündlich. Dazwischen wird noch einmal so richtig närrisch gefeiert und getanzt. 

 

Um 5.00 Uhr dann wird der Baum dann von den Zimmerern mit einer großen Säge von Hand umgesägt. Mit meisterhafter Präzession fällt  der Baum dann mitten in die Hauptstraße und ein jeder ist bemüht einen Teil des berühmten „Reis vom Narrebomm“ zu ergattern, es sich an den Hut zu stecken oder es seinem/seiner Liebsten mit nach Hause zu bringen. Ein toller Brauch – eine schöne Tradition!



24. Januar 2018 - Pressebericht

hermann ist zeuge

Verkehrsminister Winfried Hermann muss als Zeuge vor das Stockacher Narrengericht

Am 8. Februar wird gegen Innenminister Thomas Strobl vor dem Stockacher Narrengericht verhandelt. Winfried Hermann (Bündnis90/Die Grünen), amtierender Verkehrsminister in Baden-Württemberg, wird in der Verhandlung als Zeuge geladen. Der Grünen-Politiker soll den Gerichtsnarren in Stockach möglichst bei der gerechten Urteilsfindung helfen.

 

Dies setzt aber voraus, dass er den Weg nach Stockach auch wirklich findet und nicht auf das falsche Verkehrsmittel setzt. Eine direkte Bahnverbindung von Stuttgart nach Stockach gibt es nämlich (noch) nicht. Die Autobahn wurde mit einem Tempolimit versehen und Stockach ist zwar das Tor zum Bodensee – besitzt aber keinen eigenen Hafen.

 

Wie genau Hermann in den Prozess gegen den Beklagten Strobl eingebunden werden soll ist allen Prozessbeteiligten noch ungeklärt. Oder wird Hermann nur unter fadenscheinigen Gründen nach Stockach gelockt und soll am Ende selbst verurteilt werden? Man wird sehen.

So oder so wird das Stockacher Narrengericht am Schmotzige Dunschtig, dem 8. Februar, im Jahre 667 nach Hans Kuony, über den amtierenden Landesvorsitzenden der CDU in Baden-Württemberg, den stellvertretenden Vorsitzenden der CDU Deutschlands, Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, sowie stellvertretender Ministerpräsident des Landes Baden-Württembergs und Stockacher Laufnarr Thomas Strobl verhandeln und urteilen.

 

 

Karten gibt es unter

https://www.stockacher-narrengericht.de/tickets/



01. Januar 2018 - Pressebericht

Dreikönig 2018

Dreikönigssitzung und erste Narrenversammlung 2018

Narrengericht lädt zum 5. politisch-närrischen „Spätschoppen“ ins Bürgerhaus Ernst Stocker und Holger Schank als politisch-närrisches Duett. Mit gerademal 39 Tagen ist die Fasnacht 2018 eher kurz, dennoch beginnt auch diese am 6. Januar mit der Dreikönigssitzung des Hohen Grobgünstigen Narrengerichts zu Stocken. Im Bürgerhaus Adler Post begehen die Narren zugleich ihre „Erste Narrenversammlung“ des Jahres, als Auftakt zur anstehenden Fasnachtssaison 2018. So war es auch die letzten Jahre zuvor und somit ist es gefestigtes Brauchtum. Das bewährte Konzept erhält die bisherige Tradition der Dreikönigssitzung und bietet gleichzeitig seinen geladenen Gästen einen geistreichen und mit viel Wortwitz gespickten Fasnachtsauftakt. Neben der Vorstellung des Titelblattes 2018 für das Narrenbuch erscheint auch die aktuelle Ausgabe der Hans-Kuony-Post. Weiter werden evtl. personelle Veränderungen im Narrengericht kundgetan und die ein oder andere Ehrung vorgenommen. Nicht zu vergessen, natürlich die Bekanntgabe des diesjährigen Beklagten 2018 vor dem Narrengericht am Schmotzigen Dunschtig.

 

Das Narrengericht hat bei der Auswahl seiner Gäste wieder eine bunte Mischung aus Politik und Narretei gefunden. Aus der freundschaftlichen Verbindung zur Schweiz und aus der Verbundenheit zu unserem 700-jährigen Jubiläum wird Regierungsrat Ernst Stocker aus Zürich als politischer Ehrengast in die Bütt steigen. Den närrischen Part wird ein Urgestein der Fasnacht übernehmen: Holger Schank, Zunftrat und Original der Meßkircher Katzenzunft wird die närrisch-freundschaftlichen Beziehungen zu Stockach würdig aufarbeiten.

 

Weiter wurden die üblichen „Verdächtigen“ wie u.a. der Bundestagabgeordneter Andreas Jung, Landtagsabgeordnete Dorothea Wehinger, Landrat Frank Hämmerle und Bürgermeister Rainer Stolz, beide Ehrenbürger und der gesamte Gemeinderat als Gäste eingeladen. Diese bilden mit den Stockacher Vereinsvorständen, den Gliederungsvertretern, Narrenfreunden aus nah und fern und unseren Partnern und Sponsoren einen bunten Rahmen.

 

 

Bewährt hat sich die Verleihung der 25 jährigen und 50 jährigen Laufnarrenorden durch Ordensmeister Wolfgang Reuther im Rahmen der Dreikönigssitzung, da so der Bedeutung dieser Auszeichnungen noch besser Rechnung getragen werden kann. Daneben haben die Gerichtsnarren noch die ein oder andere Überraschung parat. Musikalisch umrahmt von der „Kleinen Besetzung“ der Hans-Kuony-Kapelle unter der Leitung von Simone Renz sehen die Narren diesmal einer etwas kürzeren aber umso intensiven glückseligen Fasnacht 2018 entgegen.