neues & aktuelles 2020

Das Jahr 669. NACH Hans-KUONY


1. Juli 2020


Fördergrogramm

Das Stockacher Narrengericht betreibt seit knapp einem Jahr ein provisorisches „Mini-Narrenmuseum“ in einem Schaufenster in der Stockacher Innenstadt. Genauer, in der Hauptstraße direkt am Hans Kuony Brunnen. Die Idee dahinter war, Feriengästen, Besuchern und Touristen aber auch interessierten Bürgern Informationen und Exponate zur Stockacher Fasnacht und dessen Brauchtum öffentlich zu machen.

 

Im nächsten Schritt in Richtung Fasnachts-Ausstellung, möchte das Narrengericht nun dieses „Provisorium“ aufbessern, erweitern und die Ausstellung professionalisieren. Wir hoffen noch länger am jetzigen Standort verbleiben zu können. Dies bedingt die Anschaffung von ausstellungs- und museumstypischen Gegenständen, Einrichtungen und Hilfsmittel, die auch später uneingeschränkt einer Ausstellung im Stadtmuseum verwendet werden könnten.

 

Diese Anschaffungen werden nun durch die Fördermittel und Eigenleistungen der Narren ermöglicht, da ansonsten keine Realisierung möglich gewesen wäre. Jetzt wurden die Fördermittel bewilligt und stehen dem Projekt „Mini-Museum / Narrenschaufenster) für die Umsetzung des Projektes zur Verfügung.

Mit Hilfe dieser zugesagten Fördermittel aus dem Regionalbudget der GAK unter Führung des Verein ILE-Bodensee e.V. haben wir die Möglichkeit, rechtzeitig zur anstehenden Sommersaison unsere Mini-Ausstellung zu erweitern und zu professionalisieren. Um dann in einem weiteren zukünftigen Schritt eine Überführung in das Stadtmuseum als Dauerausstellung in den kommenden Jahren zu ermöglichen. 

Dort könnten dann Besucher die komplette Fasnachts-Ausstellung uneingeschränkt und dauerhaft einsehen.

 

Wir bedanken uns ausdrücklich beim Verein ILE-Bodensee e.V. mit seinem Geschäftsführer Michael Baldenhöfer, für die Unterstützung, sowie bei der Bundesrepublik Deutschland und dem Land Baden-Württemberg die unser Projekt im Rahmen der Gemeinschaftaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes unter Mitwirkung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und dem Landesministerium BW für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz fördern.



19. Juni 2020


Hauptversammlung

Mit etwas Verspätung, unter besonderen Rahmenbedingungen aber nicht weniger würdig, fand am letzten Freitag die Hauptversammlung des Hohen Grobgünstigen Narrengericht zu Stocken statt.

Die Kontaktverbote durch Corona machten es erforderlich, die eigentlich für Mitte April angesetzte Hauptversammlung, jetzt mit 3 Monaten Verspätung nachzuholen. Unter strengsten Hygieneauflagen, mit Mindestabstand, eigener Schutzmaske und allem was seit Corona wichtig geworden scheint, trafen sich die Gerichtsnarren im Bürgerhaussaal, wo sonst an Fasnacht Hans Kuonys Geist waltet.

 

Es gab viel zu besprechen. Wie wirkt sich Corona momentan und in der Zukunft auf die Vereinsaktivitäten aus. Auch wenn bis zur Fasnacht noch etwas hin ist, waren sich die Gerichtsnarren einig, dass eine Fasnacht 2021 auf jeden Fall stattfinden wird. Einzig die Form, Umfang und die Ausprägung der jeweiligen Veranstaltungen wird sicherlich den Corona-Erfordernissen angepasst werden müssen.

 

Nachdem Narrenrichter Jürgen Koterzyna seinen Rechenschaftsbericht abgelegt hatte und die gesamte Vorstandschaft entlastet wurde, gab es die turnusmäßigen Neu- bzw. Wiederwahlen im Gremium.

Laufnarrenvater Michael Zehnle wird auch die nächsten drei Jahre weiter in dieser Funktion tätig bleiben und zweiter Mann im Narrengericht sein. Nachdem Stefan Keil bereits angekündigt hatten, nicht noch einmal als Narrenschreiber antreten zu können, wurde Marcel Reiser zum neuen Narrenschreiber gewählt. Reiser wird daneben weiterhin auch als Archivar und Chronist im Kollegium tätig bleiben. Keil wird sich verstärkt um das Themen Narresome, Schul- und Jugendthemen kümmern. 

Nach zwei Jahren als Beisitzer in der Vorstandschaft rolliert Harry Hahn aus dem erweiterten Gremium heraus. Hahn bleibt weiter Majordomus und kümmert sich um die Räumlichkeiten des Kollegiums. An seine Stelle tritt jetzt für zwei Jahre der Pritschenmeister Helmut Lempp. Somit ist die Vorstandschaft des Kollegiums wieder komplett und alle freuen sich auf die kommenden Herausforderungen. Durch die Kündigung von Jochen Sigg ist zudem ein Platz im Kollegium frei, so dass auch die Möglichkeit bis Dreikönig besteht, einen neuen Gerichtsnarren bis dahin auszuwählen und aufzunehmen oder auch den freien Platz einfach unbesetzt zu lassen. Warten wir´s ab.

 

Da es keinen Schweizerfeiertag gibt konzentrieren sich die Gerichtsnarren auf die kommenden internen Treffen und Veranstaltungen und sind gespannt, was die Zukunft alles mit Blick auf die Fasnacht 2021 alles bringen wird. Man kann sicher sein, dass man gut vorbereitet in das Jahr 2021 gehen wird, was immer auch kommt.



Am vergangenen Freitag ist im Alter von 96 Jahren der ehemalige Stockacher Gerichtsnarr und Hans-Kuony-Darsteller verstorben.

Die närrische Laufbahn von Edmund „Mundi“ Merz, der am 23. August 1923 geboren wurde, begann unmittelbar nach der Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft bei der Zimmerergilde. Durch seine gewinnende und leutselige Art stieg er rasch auf und folgte 1966 Hermann Ramsperger als Zimmerermorschter nach. Dieses Amt bekleidete er neun Jahre lang, bis er 1975 ins Narrengericht berufen wurde. Dort prägte er zehn Jahre lang bis 1986 die närrische Figur des Hans Kuony, die Zentralgestalt der Stockacher Fasnacht. Auch auf der Bühne bei Bunten Abenden war er öfters anzutreffen. Gerne sang er in geselliger Runde und war insbesondere bei närrischen Liedern sehr textsicher. Sowohl bei der Zimmerergilde als auch im Narrengericht war er besonders den jungen Narren gegenüber aufgeschlossen und ließ sie an seinem reichen, närrischen Erfahrungsschatz teilhaben. So war und blieb er auch nach seinem Ausscheiden als aktiver Gerichtsnarr ein ständiger und gern gesehener Gast auf allen Veranstaltungen, nicht nur an Fasnacht, sondern auch unterm Jahr. Bis zuletzt freute er sich über Besuch vom Narrengericht. So konnte er auch im Kreis von Gerichtsnarrenkollegen noch seinen 95. Geburtstag feiern. Mit Edmund „Mundi“ Merz verliert die Stockacher Fasnacht eine prägende Figur, die noch lange im Gedächtnis der Närrinnen und Narren bleiben wird. 

Wegen der Corona-bedingten Einschränkungen wird die Beerdigung nur im Familienkreis begangen.

 

Wir werden in stets in guter Erinnerung halten. 

 

Das Hohe Grobgünstige Narrengericht zu Stocken 

Jürgen Koterzyna

Der Narrenrichter


21. März 2020


Der Baum ist um

Am Samstagnachmittag wurde in Stockach der "Narrebomm" gefällt. Ohne Öffentlichkeit und ohne den ansonsten üblichen traditionellen Ritualen rund um den Stammbaum aller Narren. Dazu wurde in Absprache mit dem Ordnungsamt die Hauptstraße gesperrt und unter Mithilfe ausgesuchter Helfer der Zimmerergilde der Baum umgesägt. Das Ganze verlief technisch und unspektakulär aber dennoch irgendwie besonders, da diese Form des Baumfällens noch nie bis selten vorgekommen ist. 

 

Hans Kuony hält den berühmten „Reis vom Narrebomm“ in seiner rechten Hand. 😉 

 

Anbei ein paar Bilder. Weitere Bilder dazu und ein Video wurden auf Facebook veröffentlicht.



13. März 2020


Lätare ist abgesagt

Liebe Narrenfreundinnen und Narrenfreunde,

 

besondere Umstände fordern besondere Maßnahmen! Nachdem in der gestrigen Pressekonferenz unsere Kanzlerin die Bevölkerung um solidarischen Verhalten und ein sorgsames Miteinander gebeten hat, wollen und dürfen wir uns diesem Wunsch nicht entziehen. Das heißt konkret, dass wir alle Veranstaltungen rund um Lätare inklusive Baumfällen absagen bzw. verschieben werden.

 

Das betrifft sämtliche Hauptversammlungen der Gliederungen als auch das nächtliche Baumfällen durch die Zimmerergilde.

 

Ich habe mit allen Gliederungsführern und meiner engeren Vorstandschaft gesprochen und dies so abgestimmt. Wir tragen diese notwendige Maßnahme gemeinsam, so wie wir auch diese Fasnacht gemeinsam miteinander feiern konnten. „Allen wohl – niemand weh“ soll auch hier gelten.

 

Wir hatten Glück, dass wir unsere Fasnet und den Schmotzigen noch uneingeschränkt feiern konnten. Genießen wir die Erinnerungen daran und nutzen wird die freie Zeit uns auf die kommende Fasnet 2021 (inkl. Bunten Abende) zu freuen. Ich bin froh, dass wir alle diese Entscheidung uneingeschränkt mittragen und wir als Stockacher Narren geschlossen und solidarisch auftreten.

 

Euer Narrenrichter

 

Jürgen Koterzyna

 

 

 

 

Und wann wird der Narrenbaum denn nun gefällt?
Der Zimmerermoschter klärt das mit der Stadverwaltung ab. Sobald eine Lösung gefunden ist, werden wir Euch informieren.

 



04. Februar 2020


MP Kretschmann als Zeuge vor Gericht

Ministerpräsident Winfried Kretschmann wird als Zeuge vor das Stockacher Narrengericht geladen und erscheinen!

 

Am 20. Februar wird gegen den grünen Politiker Cem Özdemir vor dem Stockacher Narrengericht verhandelt. Winfried Kretschmann (Bündnis90 / Die Grünen), amtierender Ministerpräsident von Baden-Württemberg, wird in der Verhandlung als Zeuge geladen.

 

Der Landesvater will seinem Parteifreund als Zeuge der Verteidigung beistehen. Kretschmann selbst kennt das Stockacher Narrengericht bereits. Er war 2014 ebenfalls Beklagter vor dem Narrengericht und wurde in einem von drei Punkten der Anklage schuldig gesprochen und zu einer Strafe von 3 Eimern (= 180 Liter) Wein und 200 Liter Rothaus-Bier verurteilt.

 

Bisher brachten Zeugen aus dem Lager der Partei Bündnis 90 / Die Grünen den jeweiligen Beklagten nie Glück. Alle Beklagten (Strobl, Altmeier und Kretschmann) wurden nach oder wegen der Zeugenaussagen der grünen Vertreter schuldig gesprochen und zu empfindlichen Weinstrafen verurteilt. Somit kein gutes Omen für Cem Özdemir.

 

So oder so wird das Stockacher Narrengericht am Schmotzige Dunschtig, dem 20. Februar, im Jahre 669 nach Hans Kuony, über den amtierenden Vorsitzenden des Ausschusses für Verkehr und Digitale Infrastruktur und Stockacher Laufnarr Cem Özdemir verhandeln und urteilen.

 

Ehemalige Zeugen vor Gericht:

 

2020 Winfried Kretschmann bei Cem Özdemir

2018 Winfried Hermann bei Thomas Strobl

2017 Guido Wolf bei Malu Dreyer

2016 Leutheusser-Schnarrenberger bei Alex Dobrindt

2015 Cem Özdemir bei Peter Altmaier

2014 Renate Künast bei Winfried Kretschmann

2013 Stuttgart 21 Aktivist bei Heiner Geisler

2011 Prof. Christoph Nix bei Frank Walter Steinmeier 



23. Januar 2020


Grosser Stockacher Zunftball

Narrengericht und Gliederungen freuen sich auf großen Zunftball

 

Das Stockacher Narrengericht und seine Gliederungen sind voller Vorfreude auf den Schmotzigen Dunschdig, denn in diesem Jahr wird es einen weiteren großen Höhepunkt im Stockacher Fasnachts-kalender geben. Im Bürgerhaus Adler-Post findet abends wieder der runderneuerte große Stockacher Zunftball statt.

Bereits unmittelbar nach dem Narrenbomm-Setzen (ca. 16.45 Uhr) startet für alle, die keinen Platz mehr für die Gerichtsverhandlung bekommen haben, im und vor dem Foyer des Bürgerhauses die Narrenfete. Quasi als „After-Work-Party“ kann man sich dort an Stehtischen, Bar und bei Partymusik die Zeit bis zum Start des Zunftballs vertreiben. Verpflegungsstände sorgen bei Hunger für Abhilfe.

 

Um 19 Uhr beginnt der Einlass in den Saal, ab 19.30 Uhr startet dann drinnen der Zunftball mit allen Hästrägern. Dort wird die regional bestens bekannte Partyband „CrossAge“ mit Live-Musik für Stimmung sorgen. CrossAge – das sind sechs leidenschaftliche Musiker mit ihrer Frontfrau Michelle. Bei dieser Mischung ist eine super Stimmung garantiert. Auch in den Pausen und bis zum frühen Morgen gibt es Partymusik mit mehreren DJs.

Für Essen und Trinken wird bestens gesorgt sein. So stehen verschiedene preiswerte Speisen auf der Karte, so dass die Narren sich nach einem langen Fasnachtstag auch kulinarisch stärken können. 

Wer will kann sitzen und wer lieber steht kann das auch tun. An 4 Bars können sich die Gäste zudem mit Getränken versorgen. Und das Beste: Die Veranstaltung hat freien Eintritt.

Gegen 23 / 23.30 Uhr gib es ein noch einen besonderen Höhepunkt. „Dann wird sich auch der diesjährige Beklagte Cem Özdemir auf dem Zunftball zeigen“, kündigt Narrenrichter Jürgen Koterzyna an. Er wird also diesen höchsten Tag der Stockacher Narren auch mitfeiern. Anschließend wird dann bis in den frühen Morgen gefeiert. Das Bürgerhaus wird bis 5 Uhr geöffnet sein, sodass es die ganze Nacht durchgängig für die Narren in der Hauptstraße einen „place to be“ geben wird. 



15. Januar 2020


Mit dem Sonderzug nach Cannstatt

Am 18. Januar fährt der Sonderzug nicht nach Pankow aber nach Bad Cannstatt. Der „Hans-Kuony-Express“ startet mit 600 Hästrägern und Musikern. Vom Bahnhof Stockach aus geht es mit dem Seehäsle der HZLB nach Radolfzell und von dort aus geht die Fahrt im Sonderzug dann weiter bis nach Stuttgart. In Bad Cannstatt nehmen die Narren am großen Narrentreffen der VSAN teil.

 

Mit knapp einem Jahr Vorlauf konnten die Narren der Landschaft Hegau einen Sonderzug - den Hans Kunoy Express – chartern. Gemeinsam mit den Narrenfreunden der VSAN-Landschaft Hegau, der Narrenzunft Engen, der Katzenzunft Meßkirch, der Poppelzunft Singen und der Narrenzunft Radolfzell geht es nach Bad Cannstatt zum Narrentreffen. Nach dem tollen Erfolg und dem einmaligen Erlebnis auf dem Narrenschiff nach Lindau im Jahre 2016 war den Narren sofort klar, wir fahren 2020 mit einem Sonderzug und allen Hästrägern nach Bad Cannstatt. Anstelle von ca. 15 Reisebussen fährt jetzt nur ein Zug nach Bad Cannstatt! 

 

Die Narren rund um das Stockacher Narrengericht treffen sich bereits am Samstagmorgen am Bahnhof in Stockach, um dort um 11.15 Uhr in das Seehäsle der HZLB zu steigen. Die HZLB zeigte sich sehr großzügig und spendierte den Stockacher Narren die Fahrt nach Radolfzell mit dem Seehäsle. Eine großzügige Geste, die die Narren durchaus zu würdigen wissen. 

Pünktlich um 12.30 Uhr wird dann der Sonderzug, alias Hans-Kuony Express mit zwei Partywagons und 600 Hästrägern in Richtung Bad Cannstatt abfahren. Gegen 15.15 Uhr werden die Narren im Stuttgarter Hauptbahnhof eintreffen und dort von einer kleinen Delegation der Cannstatter Narren des Kübelesmarkt empfangen. 

Ein solches Projekt ist aber nur möglich, wenn alle an einem Strang ziehen und sich jeder entsprechend seiner Talente einsetzt. Programm, Musik, Charter, Zeitplanung, Belegung und und und, alles lag in den Händen der fünf Zünfte. Die Bewirtung übernimmt komplett die Singener Poppele Zunft. Besondere Unterstützung erfuhren die Stockacher Narren vom Seehas-Betreiber HZLB und vom Eisenbahnproduzenten Stadler Deutschland, sowie den Verkehrsbetrieben Stuttgart, da man ja auch vor Ort keine Busse einsetzen konnte - „Die Narren sagen ein 600-faches Dankeschön!“



6. Januar 2020


Frank Hämmerele ist Ehrenlaufnarr

Nach 26 Jahren gibt es wieder einen neuen „Ehrenlaufnarr“. Als absolute Besonderheit wurde in diesem Jahr wieder einmal die Auszeichnung „Stockacher Ehrenlaufnarr“ verliehen.

 

Diese Auszeichnung wurde zuletzt vor 26 Jahren an Franz Ziwey verliehen. Insgesamt wurden weltweit nur fünf Personen diese Ehrung zu Teil. In diesem Jahr ist es wieder soweit und der verdienter Freund der Narren Frank Hämmerle erhielt diese seltene Auszeichnung.

Frank Hämmerle wurde am Dreikönigstag in Stockach im Rahmen der Ersten Narrenversammlung offiziell zum Ehrenlaufnarr ernannt. Diese Auszeichnung verdiente sich der Landrat über seine langjährige Narrenfreundschaft zum Stockacher Narrengericht und durch seine wohlwollende und weitsichtige Leitung der Behörden im Landkreis Konstanz. Im Vergleich zu vielen anderen Landkreisen, haben es die Narren im Landkreis Konstanz um einiges leichter. Hämmerle war 1999 selbst Beklagter vor dem Stockacher Narrengericht und ein regelmäßige Gast auf vielen närrischen Veranstaltungen in Stockach. 2018 erhielt er den 1.Klasse Orden und nun wurde er nach einer Laudatio von Franz Ziwey zum Ehrenlaufnarren gekürt. 

Bild: Stefan Freissmann / Südkurier

Der so Geehrte freute sich, vor allem angesichts der Tatsache, dass die Auszeichnung als Ehrenlaufnarr rechnerisch nur alle 133 Jahre verliehen werde – und er sie schon 26 Jahre nach der vorigen Ehrung bekomme. Die Fasnacht sei ihm nicht in die Wiege gelegt worden, so Hämmerle, der in Tübingen aufgewachsen ist – und zwar in der „pietistischen Hardcore-Variante“, wie er es formulierte. Doch es sei auch die Fasnacht gewesen, die ihn für die Region am Bodensee eingenommen habe.



26. November 2019


Winterzauber Mit Glühwein & Punsch

Samstag 14. Dezember ist der 2. Stockacher Winterzauber von 15 bis 22 Uhr auf dem Gustav Hammer Platz 

 

Nach dem Erfolg vom letztjährigen Premieren-Winterzauber, soll der adventliche Abend beibehalten werden. „Es gab durchweg nur positives Feedback beim letzten Winterzauber“. „Unbedingt wieder machen und bitte wieder mit den leckeren Glühweinen“, waren die meisten Rückmeldungen. Es war aber auch wirklich eine tolle und vorweihnachtliche Stimmung in dem kleinen Rondell rund um den Gustav Hammer Platz. Die Partnerschaft zwischen Stadt, HHG, dem VfR und den Narren hat prima gepasst. Und neben der ganzen Arbeit hatten auch alle noch jede Menge Spaß dabei.

 

Am Samstag 14. Dezember werden also die Narren von 15 bis 22 Uhr auf dem Gustav Hammer Platz wieder Glühwein und Kinderpunsch ausschenken. Es wird natürlich wieder roten und weißen Glühwein geben. Ganz nach den beiden Glühwein-Rezepte von Sternekoch und Stockacher Laufnarr Jochen Fecht. Und natürlich werden die Glühweine auch wieder mit Weinen aus dem Weinkeller der Narren veredelt. 

 

Das Glühweinrezept wird zudem ausgedruckt und zum Mitnehmen ausgelegt.

Das ist neu:

Es gibt aber auch Neuerungen am zweiten Winterzauber: Zum einen gibt es eine eigene Kinderpunsch-Hütte, die von Helfern aus dem Arbeitskreis Narresome rund um Monja Hirling bewirtet wird. Zu jedem Kinderpunsch gibt es auch noch einen Keks oder einen Lebkuchen für die Kinder dazu. Musikalisch wird es auch wieder weihnachtliche Klänge aus der Drehorgel des Narrengerichts geben. Und es soll ein gemeinsames Singen von Weihnachtsliedern geben. Alle sind dazu eingeladen, ab ca. 19.00 Uhr inmitten der Hüttenlandschaft gemeinsam die schönsten und bekanntesten Weihnachtslieder anzustimmen. Die Idee kam den Narren auf einer letztjährigen Jahresendfeier, da man dort spontan gemeinsam Weihnachtslieder sang und diese Begeisterung einfach teilen wollte. Also einfach dazukommen und mitsingen. Wer weiß, vielleicht entwickelt sich hieraus auch eine weitere Stockacher Tradition.



26. Oktober 2019


Richtfest am Hans-Kuony-Haus

Wir feierten am Samstag Richtfest in der Höllstraße 21 am Hans Kuony Haus. 

 

Richtfest? Ja richtig gelesen. Wir erweitern unser Hans-Kuony Haus um eine Garage samt Carport und diese in umweltfreundlicher Holzständerbauweise. Natürlich sind da unsere Männer der Zimmerergilde gefragt. Wer kennt sich denn besser mit Holz aus als diese Herren und wenn es darum geht etwas aufzurichten, dann sowieso.

 

Das HK-Haus wurde 1996 gekauft. Karl Bosch (Alt-Narrenrichter) und Peter Sommerfeld (Alt-Laufnarrenvater) haben damals den Kauf für die Narren eingefädelt. Seitdem wurde das HK-Haus regelmäßig erweitert und umgebaut und dient seit vielen Jahren den Gliederungen, dem Arbeitskreis Narresome und dem Narrengericht als Lager, Werkstatt, Proben- und Versammlungsraum. Zudem werden dort diverse Häser verwahrt und gepflegt. Im Oberen Stock proben unser Gliederungen Sketsche und vor allem die Damen ihre Tänze. Die Räume dienen als Treff für die Jungnarren und zum Basten oder für Workshops.

Im Untergeschoss lagert alles, was man zur Fasnet und zum Festbetrieb wie am SFT braucht. Garnituren, Dekosachen, Weinlaube und diverse Narrenbaumwägen und sogar ein Karussell. Selbst die Saublotern der Hänsele werden dort aufgeblasen und getrocknet.  

 Und gerade im unteren Bereich ist jetzt der Platz zu eng, so dass der HK-Haus-Ausschuss sich für eine Erweiterung eingesetzt hat. Diese Erweiterung, in Form eire Garage samt Carport, wird jetzt über die Firma Holzbau-Bohl und im wesentlichen durch fachkundige Mitglieder der Zimmerergilde erstellt. Natürlich durfte auch ein Richtspruch nicht fehlen, hier sprang Martin Bosch in die Presche - jetzt kann nichts mehr schiefgehen.



14. September 2019


VR-Brille & Narretei

Narren mit VR-Brille in der langen Museumsnacht in Stockach dabei

 

Kurzfristig konnten die Stockacher Narren rund um das Narrengericht noch eine weitere Attraktion an der langen Museumsnacht realisieren. Natürlich darf das Schaufenster in der Hauptstraße beim Hans Kuony Haus nicht fehlen. Stellt es doch als eine Art „mini Fasnachts-museum“ diverse Häsern und zahlreichen Exponaten rund um die Stockacher Fasnacht aus. Speziell für die lange Museumsnacht greifen die Narren in die technische Trickkiste und bringen zwei Virtuell-Reality-Brillen aus dem Projekt Museum 4.0 des Narrenschopfes Bad Dürrheim nach Stockach.

Standort der VR-Brillen: beim HK-Brunnen vor dem Narren-Schaufenster.

 

Es werden drei Vorführungstermine für die VR-Brillen angeboten: 18:00, 19:30 und 21:00 Uhr, jeweils mit fachmännischer Begleitung und allerlei Wissen rund um die Stockacher Fasnacht.

 

Eintauchen in Brauchveranstaltungen der schwäbisch-alemannischen u.a. mit dem 360-Grad-Film über das Stockacher Narrenbaumsetzen

 

Fastnacht mit VR-Brillen - Dicht am Geschehen – zentrale Fastnachtsbräuche in 360-Grad

 

Das im Rahmen des Projektes museum4punkt0 entwickelte Angebot steht ab sofort den Museumsbesuchern offen! Neu für BesucherInnen: 360-Grad-Filme zentraler Fastnachtsbräuche in VR ©

Hintergrund zu den VR-Brillen / 360 Grad Filmen

 

Die in den VR-Brillen und in der 360-Grad-Projektionskuppel gezeigten 360-Grad-Filme entstanden in der Fastnachtssaison 2017/18 sowie 2018/19. Jede der ausgewählten Brauchveranstaltungen wurde dabei von zwei bis vier verschiedenen Kamerastandpunkten aus aufgenommen. Hierzu waren die zwei technisch-wissenschaftlichen Projektmitarbeiter des Museum Narrenschopf mit zwei bis vier Kamerasystemen vor Ort.

 

 

 

Für die Kamerasysteme wurden bei den Brauchveranstaltungen jeweils Standorte gesucht, die eine besondere Perspektive auf das Geschehen ermöglichten. Oftmals wurden diese an Orten gefunden, die für ZuschauerInnen nicht zugänglich sind: Beim „Munderkinger Brunnensprung“ befand sich ein Kamerasystem beispielsweise direkt auf dem Brunnenrand. Bei „Stockacher Narrenbaumsetzen“ war es inmitten der Zimmergilde stationiert.

 

Aus dem meist mehrstündigen Filmmaterial einer jeden gefilmten Brauchveranstaltung wurde in den vergangenen Monaten jeweils ein rund fünf- bis siebenminütiger Film erstellt, der zur Erläuterung des Gezeigten mit einem Sprechertext nachvertont bzw. ergänzt wurde. Neben den Filmen der Brauchausübungen entstanden in den vergangenen Monaten zudem Filme bei Handwerkern wie Masken-schnitzer, Glockenmacher und Häsmaler, deren Künste ebenfalls in 360-Grad-Filmen festgehalten wurden.

 

Die so entstandenen zahlreichen 360-Grad-Filme sind für die Museumsbesucherinnen und -besucher nun u.a. mittels VR-Brillen an zwei VR-Stationen und in der Dauerausstellung des Fastnachts-museums Narrenschopf in Bad Dürrheim zugänglich.



08. August 2019


Weinprobe im Narrenstüble

Weinproben des Narrengerichts für Feriengäste und Daheimgebliebene sind ein voller Erfolg

 

Die beiden Weinproben im Narrenstüble treffen auf große Nachfrage. Beide Termine für die Weinproben mit dem Hagnauer Winzerverein sind ausgebucht. Im Rahmen des diesjährigen Sommerferien-programms hat das Stockacher Narrengericht wieder zwei Weinproben im Narrenstüble für unsere Feriengäste und Daheimgebliebene angeboten (1. und 22. August). Ja, es gibt sogar schon Voranfragen für das kommende Jahr 2020.

 

Am ersten Termin versammelten sich über 20 Interessierte vor dem Hans Kuony Brunnen. Dort war der offizielle Treffpunkt. Nach ersten Einführungen zum Hans Kuony Brunnen und Narren-Schaufenster, folgte der obligatorische Schluck Hans-Kuony-Sekt in Rose bevor der Weg hoch in das „Heiligtum“ der Gerichtsnarren führte. Dort erfolgt dann die eigentliche Weinprobe in Kooperation mit dem Winzerverein Hagnau, dessen Gründer Pfarrer Heinrich Hansjakob hatte einst den Stockacher Narrenorden als einzigen Orden überhaupt angenommen. 

 

 

Im Narrenstüble konnten feinste Weine vom Bodensee probiert werden. Die Bodensee- und Badische Weinprinzessin Steffi Megerle aus Hagnau leitete die Weinprobe gekonnt und kurzweilig. Während Narrenrichter Jürgen Koterzyna aus dem Nähkästchen plauderte und allerlei historisches und amüsantes rund um das Stockacher Narrengericht zum Besten gab. 



01. August 2019

Luftballon Weitflug Wettbewerb

Und der Gewinner ist ….

Am SFT 2019 hat das Narrengericht mit seinen Gliederungen den unverändert beliebten Ballonweitflug-Wettbewerb wieder reaktiviert. Ein früherer Klassiker auf dem Schweizerfeiertag.

 

Von den 200 Luftballonen mit Postkarten kamen immerhin 17 zurück. Knapp die Hälfte kam per Mail mit Foto aber fast alle mit einem lieben Gruß an die Teilnehmer. Bis zum 31. Juli 2019 konnten die Postkarten per Post oder mittels E-Mail an das Narrengericht zurückgesendet werden. Danach wurde ausgewertet, welcher Ballon am weitesten geflogen ist.

Die Gewinne wurden alle von den Sponsoren und Partnern des Narrengerichts und vom Narrengericht selbst gestiftet. Es gibt Einkaufs-Gutscheinen (Stumpp + Aachcenter) und Getränke-Pakete (Rothaus + Hagnau) einen Zeppelin-Rundflug (gestiftet von den Partnern des NG Sparkasse, Toto-Lotto, Volksbank und ETO) und Eintrittskarten in den EUROPAPARK oder Tagestickets der BSB-Schiffsbetriebe. Und natürlich sind auch 2 Eintrittskarten für die nächste NG-Verhandlung am 20.2.2020 mit dabei

 

Doch wer hat letztlich gewonnen? Der weiteste Ballon flog bis nach Bühl bei Baden-Baden. Ganze 113,5 Kilometer weit !!! Hier nun die Gewinner und deren Preise:

Alle Gewinner werden vom Narrengericht angeschrieben und können ihren Gewinn ab Mittwoch 7. August im in der Geschäftsstelle des Südkuriers in Stockach abholen.

 

 Vielen Dank allen Helfern und Sponsoren für die Möglichkeit diesen Ballonwettbewerb auszurichten. Mal schauen ob er nächstes Jahr auch wieder stattfinden wird.



19. Juli 2019

STrafwein-Übergabe

180 Liter Wein - so lautete das damalige Urteil gegen die inzwischen zur Verteidigungsministerin aufgestiegenen Beklagten AKK.  Doch das neue Amt durchkreuzte die Pläne selbst an den Bodensee zu kommen. So übergaben den Wein ihre Vertreter, Ehemann Helmut Karrenbauer, Fraktionsvize Andi Jung und stellvertretender Parteivorsitzender Innenminister Thomas Strobl. Der Wein stammte aus den beiden Weingütern Petgen-Dahm (Mosel) und Werner Schmitt-Weber (Obermosel) aus der Region Saar-Mosel. Ein ganzer Eimer wurde von den bundesweiten CDU-Landesverbänden eingesammelt und so verwundert das Sammelsurium an Weinen kaum. Zudem muss irgendwo zwischen Berlin und Bodensee ein Karton Wein verloren gegangen sein, 10 Flaschen Wein fehlten am Ende.

Bild: Stefan Freissmann, Südkurier



13. Juli 2019

Sommerfest der Gliederungen

Am 13. Juli fand unser gemeinsames Sommerfest aller Gliederungen und des Narrengerichts statt. Das Gelände rund um das Hans Kuony Haus wurde zur Partyzone und dank der Dünnelespende der Aktiven Laufnarren (25 Jahre Blitzkuche) musste keiner Hunger leiden. Mit Musik und spontanen Einlagen stand diesmal die Geselligkeit im Vordergrund.



23. Mai 2019

Verborgene Schätze

Eine Ausstellung von und über das Narrengericht

 

Endlich ist es soweit, wir haben eine eigene kleine Fasnachts-Ausstellung über das Stockacher Narrengericht und seine Gliederungen. Im Schaufenster des ehemaligen Schuhhaus Rapp in der Hauptstraße, gleich gegenüber vom Hans Kuony Brunnen, kann man unsere zeitlich befristet Ausstellung zu bestaunen.

 

Angeregt von zahlreichen Anfragen und Wünsche der Touristen und Besucher der Stadt Stockach, haben wir das jetzt umsetzen können und möchten somit auch einen kleinen Beitrag zur Attraktivität der Stockacher Oberstadt ganz im Sinne eines lebendigen Stadtmarketings leisten.

 

Im Zentrum der Ausstellung stehen mehrere Puppen mit den Häsern der Gerichtsnarren, einer Alt-Stockacherin und einer Marketenderin und eine überdimensionale Fotowand. Zwei dieser Puppen sind Leihgaben vom Stockacher Pfarrer Wolfgang Kunicki. Aus dem Narrengerichtsarchiv und der Kammer sind zahlreiche „Schätze“ und Bilder der Stockacher Fasnacht sichtbar.

 

Pritsche, Orden, Narrenbuchtitel, Kappen, Masken und sogar Beklagtenweine ausgestellt. Auch die Gliederungen haben das ein oder andere dazugegeben. Es lohnt sich immer mal wieder einen Blick dorthinein zu werfen, da die Auslagen wechseln werden.

 

Das Narrengericht möchte mit dieser Aktion auch darauf aufmerksam machen, dass sich bestimmt noch viele verborgene Schätze in Keller und Speicher oder aus Nachlässen in Stockach finden lassen, die für das Narrengericht interessant sein könnten. Das Kollegium ruft daher alle Stockacher auf, einmal in ihren hintersten Ecken zu kramen und evtl. das ein oder andere Ausstellungsstück zur Verfügung zu stellen. Es wäre doch schade, wenn diese im Verborgenen blieben. Und wer weiß, vielleicht findet sich das ein oder andere Exponat auch einmal im Stockacher Heimatmuseum – genauer in der Abteilung Fasnacht wieder. 

 

Haben auch Sie noch verborgene Schätze für das Narrengericht? Dann schreiben sie uns einfach unter schaetze@narrengericht.de

 



4. Mai 2019

neue weinreben

„Solange mir Bier, Wein, Schnaps und Schinken schmecken…“

 

– ja der Wein spielt keine unwesentliche Rolle beim Stockacher Narrengericht. Strafen werden in Eimer Wein beglichen, am Schweizerfeiertag betreiben die Narren eine feine Weinlaube und für Feriengäste gibt es zwei sommerliche Weinproben. Grundlage ist immer der Wein und der wird bekanntlich ja aus Weintrauben gemacht.

 

Am 4. Mai erhielten die Narren aus Stockach jetzt ihre eigenen Weinreben. Diese wurden am Samstagmorgen im Hans Kuony Haus eingepflanzt. Ob die Erntemenge auch für einen eigenen Wein reichen wird, muss man noch sehen. Natürlich wurde dem Ereignis entsprechend nicht nur plumpe Gartenarbeit verrichtet, nein die Reben stammen aus dem Winzerverein Hagnau und diese kamen samt Geschäftsführer Tobias Keck und der Badischen Weinprinzessin Stefanie Megerle extra nach Stockach. Dort erfolgte die Übergabe der vier Rebstöcke, welche auch unmittelbar vor Ort eingepflanzt wurden. Bei der Pflege der Weinreben ist das Begießen ganz wichtig. Dies wurde auch noch  direkt vor Ort erledigt. Wasser für die Reben und guten 18er Wein aus Hagnau für die anwesenden Helfer. Bei einem kleinen Vesper wurde der Arbeitseinsatz dann rund um das Hans Kuony Haus auch abgeschlossen. 

 



14. April 2019

Hauptversammlung

Neuwahlen in der Hauptversammlung 2019

 

Auf der diesjährigen Hauptversammlung des Hohen Grobgünstigen Narrengericht zu Stocken wurden auch turnusgemäße Neuwahlen abgehalten. Dabei wurde Jürgen Koterzyna vom Kollegium für weitere drei Jahre als Narrenrichter an unserer Spitze bestätigt.

 

Im Zuge des geplanten Generationenwechsels vollzog das Narrengericht einen weiteren angekündigten Wechsel. Zum neuen Narrenwirt wird Markus Buhl bestellt, der erst seit 2019 im Kollegium ist. Er beerbt den bisherigen Narrenwirt Sigi Endres, der weiterhin im Kollegium aktiv bleibt.

 

Die vakante Stelle des Zeugmeisters übernimmt zukünftig Frank Walter, der ebenfalls neu in das Stockacher Narrengericht aufgenommen wurde. Das Amt hatte zuvor kommissarisch Harry Hahn (Majordomus und Beisitzer) übernommen.

 

Dritter Neukollege ist Marcel Reiser, der seit zwei Jahren bereits Chronist ist. Reiser wurde jetzt zusätzlich zum neuen Archivar des Kollegiums bestimmt. In dieser Funktion arbeitet er mit dem ausgeschiedenen „Archivar Emeritus“ Thomas Warndorf zusammen, der seit 2019 auch Altkollege ist.

 

Nach zwei Jahren als Beisitzer scheidet Markus Vollmer (Ordensmeister) aus dem Vorstand aus. Für ihn rückt Hubert Reiser, Narrenpolizei und Reisemarschall als Beisitzer in den Vorstand nach. Wir alle begrüßen diesen Schritt von Hubert, da man nun auch im Tagesgeschäft auf sein fundiertes Wissen um das Vergangene und fast Vergessene zurückgreifen kann.

 

In den kommenden Wochen wird das Kollegium noch einen Nachfolger für das Amt des Narrenschreiber finden dürfen. Nachdem Stefan Keil nur noch kommissarisch das Amt des Narrenschreibers begleiten wird. Seine zeitintensiven beruflichen Aufgaben als Leiter Kultur und Tourismus lassen dies auf Dauer nicht zu. Keil wird sich zukünftig insbesondere um den Arbeitskreis Narresome kümmern und verbleibt als Schnittstelle zu Kultur und Tourismus im Kollegium. Oliver Kaufmann als Säckelmeister und Laufnarrenvater Michael Zehnle komplettieren die Vorstandschaft des Stockacher Narrengerichts. 

   

Narrenrichter           Jürgen Koterzyna

Laufnarrenvater      Michael Zehnle

Narrenschreiber      Stefan Keil (kommissarisch)

Säckelmeister         Oliver Kaufmann

 

Beisitzer                    Harry Hahn und Hubert Reiser



10. Februar 2019

vielen, vielen Dank!

…  an alle Gäste, Darsteller, Unterstützer, Musiker und Helfer bei den Stockacher Bunten Abende 2019. Unter dem Motto "Zurück in die Zukunft - Narren auf Zeitreise" haben wir drei Tage lang die Stockacher Adler Post in eine riesige närrische Zeitmaschine verwandelt.

 

Das Narrengericht sagt Danke!


Das Bild des großen Finales von Südkurier-Fotografen Siegfried Kempter trifft die Stimmung bestens – es war absolut genial und hat allen viel Spaß gemacht.
Das Bild des großen Finales von Südkurier-Fotografen Siegfried Kempter trifft die Stimmung bestens – es war absolut genial und hat allen viel Spaß gemacht.

06. Januar 2019

Wir trauern um Heiner Wagner

Am Dreikönigstag ist unser Ehrengerichtsnarr und langjähriger Narrengerichtskollege Heinrich „Heiner“ Wagner verstorben. Ausgerechnet an dem Abend, an dem traditionell die Stockacher Fasnacht beginnt, die er wie kein zweiter maßgeblich geprägt und gestaltet hat.



05. Januar 2019

Dreikönigsitzung 2019 in Stockach

Narrengericht lädt zum 6. politisch-närrischen „Spätschoppen“ ins Bürgerhaus nach Stockach - Günther H. Oettinger, EU Kommissar für Haushalt und Personal und Zirkuspfarrer Adrian Bolzern als politisch-närrisches Duett

 

Mit grandiosen 59 Tagen ist die Fasnacht 2019 eine der längsten überhaupt. Und grandios starten die Stockacher Narren auch am 6. Januar mit der Dreikönigssitzung des Hohen Grobgünstigen Narrengerichts zu Stocken. Im Bürgerhaus Adler Post begehen die Narren zugleich ihre „Erste Narrenversammlung“ des Jahres, als Auftakt zur anstehenden Fasnachtssaison 2019.

Das Narrengericht hat bei der diesjährigen Auswahl seiner Gäste tief in die Trickkiste gegriffen und Hochkaräter aus Politik und Narretei geladen. Aus Brüssel wird der ehemalige Beklagte (2007) und Stockacher Laufnarr Günther H. Oettinger, EU Kommissar für Haushalt und Personal als politischer Ehrengast und Redner nach Stockach kommen. Den närrischen Part wird ein Juwel der humoristischen Fasnacht übernehmen, Adrian Bolzern, Zirkuspfarrer aus Aarau. Beide werden ihre Sichtweisen des Lebens auf närrisch-politische Art aufarbeiten und vortragen.

 

Das bewährte Konzept erhält die bisherige Tradition der Dreikönigssitzung und bietet gleichzeitig seinen geladenen Gästen einen geistreichen und mit viel Wortwitz gespickten Fasnachtsauftakt. Neben der Vorstellung des Titelblattes 2019 für das Narrenbuch erscheint auch die aktuelle Ausgabe der Hans-Kuony-Post. 

Weiter werden evtl. personelle Veränderungen im Narrengericht kundgetan und die ein oder andere Ehrung vorgenommen. Nicht zu vergessen, natürlich die Bekanntgabe des diesjährigen Beklagten 2019 vor dem Narrengericht am Schmotzigen Dunschtig.

Bild-Quelle: SÜDKURIER Medienhaus

Zum Abend wurden die üblichen „Verdächtigen“ wie u.a. der Bundestagabgeordneter Andreas Jung, Landtagsabgeordnete Dorothea Wehinger, Noch-Landrat Frank Hämmerle und Bürgermeister Rainer Stolz, beide Ehrenbürger und der gesamte Gemeinderat, Ortsvorsteher und Bürgermeister der unmittelbaren Nachbarschaft  als Gäste eingeladen. Diese bilden mit den Stockacher Vereinsvorständen, den Gliederungsvertretern, Narrenfreunden aus nah und fern und unseren Partnern und Sponsoren einen bunten Rahmen. 

 

Bewährt hat sich die Verleihung der 25-jährigen und 50-jährigen Laufnarrenorden, diesmal durch den neuen Ordensmeister Markus Vollmer im Rahmen der Dreikönigssitzung, da so der Bedeutung dieser Auszeichnungen noch besser Rechnung getragen werden kann. Daneben haben die Gerichtsnarren noch die ein oder andere „ordentliche“ Überraschung parat. Musikalisch umrahmt von der „Kleinen Besetzung“ der Hans-Kuony-Kapelle sehen die Narren diesmal einer sehr langen und intensiven glückseligen Fasnacht 2019 entgegen.