Innenminister Thomas Strobl zu 6 Eimern wein verurteilt

Am Schmotzige Dunschtig 2018 wurde Thomas Strobl (CDU) – seines Zeichens Innenminister des Landes Baden-Württemberg – vom Hohen Grobgünstigen Narrengericht zu Stocken zu 6 Eimern Wein verurteilt. Allerdings misst in diesem Jahr ausnahmsweise ein Eimer nur 41 Liter. Strobl wurde in allen drei Klagepunkten für schuldig empfunden.

VerkehrsMinister Winfried "Winne" hermann ist Laufnarr

Verkehrsminister Winfried Hermann (Die Grünen) trat als Zeuge vor dem Stockacher Narrengericht auf und wurde im Anschluss zum Stockacher Laufnarr geschlagen. Der Grünen-Politiker musste wie jeder den Narreneid ablegen und somit öffentlichen bekennen, dass ihm Bier, Wein, Schnaps und Schinken schmecken. Sehr zur Freude des Bekagten Thomas Strobl.

Bildquelle: Weiss/ Wochenblatt



die beklagte 2017

Was hatten wir mit der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer für eine tolle Beklagte im Jahr 666 nach Hans-Kuony.

 

Wir lassen den "Schmotzige Dunnschtig 2017" mit der sympathischen Landespolitikerin noch einmal Revue passieren. Viel Spaß beim Rückblick mit vielen Bildern und dem Urteil …



Das Narrengericht

Das Stockacher Narrengericht geht zurück auf ein Privileg, das Hans-Kuony im Jahr 1351 erhalten haben soll. Aus diesem Privileg hat sich das heutige Narrengericht entwickelt. Das Kollegium besteht heute aus maximal 21 Gerichtsnarren.

Unser Brauchtum

Laufnarrenschlag, Gerichtsverhandlung, Narrebomm-Setze - unser Brauchtum ist vielfältig und interessant. Hier gibt es einige Infos dazu. Das Beste ist aber immer noch: Eifach is Häs nei schlupfe und emol mit debei sei.



unsere Gliederungen

Die Stockacher Fasnacht ist nicht wie eine klassische Narrenzunft organisiert. Das Narrengericht fungiert zwar als oberstes Gremium, die einzelnen Gruppierungen (Althistorische Zimmerergilde, Hänselegruppe, Aktive Laufnarren, Altstockacherinnen, Marketenderinnen) – die sogenannten Gliederungen – sind aber als eigenständige Vereine aufgestellt.

Laufnarrenschlag

Wichtiger Bestandteil der Stockacher Fasnacht ist der Laufnarrenschlag. Er geht zurück auf den Hauptbrief von 1351. Darin heißt es ausdrücklich, dass sich ein jeder, der sich zwischen "Maria Lichtmeß" und dem "Sonntag Lätare" in Stockach aufhält, beim Narrengericht einkaufen muss.