Die Beklagte im Jahr 675 nach Kuony


Dr. Markus Söder

Ministerpräsident des Freistaats Bayern und Parteivorsitzender der CSU


Schuldig in allen drei Klagepunkten


Dem Beklagten Dr. Markus Söder wurden durch den Kläger folgende Verfehlungen zur Last gelegt: 

  1. Verrat an der guten konservativen Sache
  2. Täuschung und Chamäleonitis
  3. Größenwahn

 

Urteil:

Schuldig in allen drei Klagepunkten

 

Der Beklagte muss als Strafe dafür an das Narrengericht zwei und einen halben Eimer Wein liefern.  Ein Eimer umfasst 60 Liter, das sind in Summe 150 Liter Wein  – höchster Qualität.  Bei der Qualität bauen wir auf die Wirtschaftskraft Bayerns.

 

Das Gericht ist zudem der Auffassung, dass Sozialstunden (auch wenn sie dringend geboten wären) speziell bei diesem Beklagten nichts bringen würden. Daher kommen wir dem Beklagten entgegen und würden uns unter Umständen bereit erklären, eine Einladung des Beklagten auf das Münchner Oktoberfest nicht auszuschlagen, damit er mit uns gemeinsam auf die Wiesn gehen darf



Das Urteil

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Das Urteil gegen Dr. Markus Söder im Originaltext
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Schutzpatron der Leberkäswecken und bayrische König aus Franken

Dr. Markus Söder steht 2026 vor dem Stockacher Narrengericht –Am 1. Februar steht Markus Söder, Ministerpräsident des Freistaates Bayern und Parteivorsitzender der Christlich Sozialen Union, CSU, vor dem Stockacher Narrengericht.

Die Auswahl der diesjährigen Beklagten wurde dem Stockacher Narrengericht nicht gerade leicht gemacht. Verhinderte doch der Landtagswahlkampf in Baden-Württemberg eine uneingeschränkte und unparteiische Auswahl. Mit Markus Söder fiel die Wahl des Narrengericht auf den neutralst möglichen Kandidaten. Denn kein Stockacher wird im März  Markus Söder wählen.

Markus Söder ist seit Franz Josef Strauß (1979) erst der zweite bayerische Ministerpräsident, der vor dem Stockacher Narrengericht angeklagt wurde. Damals wurde Strauß zu einer überaus milden Strafe von zehn Tonnen Bier verurteilt.

Wenn aber einer ähnlich wie Strauß alle Facetten der politischen Maskerade beherrscht, dann ist es er – der „Maggus aus Nürnberg“, der Franke mit Alpenblick, der Mann, der sich selbst schon so oft neu erfunden hat. Markus Söder, Bayerischer Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender, Social-Media-Künstler, Selfie-Kanzler – und nun also Beklagter vor dem Hohen Grobgünstigen Narrengericht. Man könnte sagen: Endlich wird da einer angeklagt, der es echt „verdient“ hat. Der Löwe von Franken, der „Kreuzritter“, der das Abendland in bayerischen Klassenzimmern mit Kruzifixen verteidigt, der plötzliche Umweltfreund, der die Bienen liebt und Bäume umarmt und die Welt mit Selfies von seinem Mittagessen beglückt. Dabei hat er stets „Bayern first“ auf den Lippen. Er trägt als „Ober-Bayer“ mit fränkischem Migrationshintergrund stets Trachtenjacke. Ein Typ, der so wandlungsfähig ist, dass wahrscheinlich sogar Chamäleons nervös werden, wenn er den Raum betritt. Denn Chamäleons sind oft grün – und alles, was grün ist,  mag er ja besonders gern.

Politisch hat er sich seit der Corona-Pandemie vom weiß-blauen Landesfürsten zum nationalen Mahner erhoben. Heute predigt er Maß und Mitte, morgen poltert er gegen „die da in Berlin“, obwohl er dort einer der wichtigsten „Strippenzieher“ ist – und übermorgen macht er mit charmantem Augenzwinkern einen Salto rückwärts, als wäre nichts gewesen. Freuen wir uns auf ein echtes Söder’sches Schleuderprogramm. Das wird ganz schön turbulent werden am Schmotzigen Dunschtig in Stockach.

Natürlich, „der Maggus“ kann auch ernst. Wenn es um Bayern geht, wird aus dem charmanten Frotzel-Bayern ein Landesvater mit strenger Miene. Und während andere Politiker mühsam versuchen, volksnah zu wirken, lässt Söder einfach mal das Handy an – Selfie-Video mit verschneitem Schloss und Fleisch-Burger vor sich auf dem Teller, mit frommem Blick und hässlich-schönem Weihnachtspulli: Alles für das bayerische Vaterland und ein bisschen für den Algorithmus. Der Meister der Selbst-Inszenierung! Und wenn der Wind mal von vorn kommt, dann greift er eben zum Regenschirm der Heimatliebe und beteuert: „Mein Platz ist in Bayern!“.

Das Hohe Narrengerichts-Kollegium sei also gewarnt: Das wird kein einfacher Beklagter. Witzig, schlagfertig und nie verlegen um ein Bonmot – auf Kosten der anderen. Denn wer, wie Markus Söder, so viel Gestaltwandel, so viel Pathos, so viel schauspielerisches Talent in sich vereint, und es, wie kein anderer versteht zu polarisieren, der ruft nach einem furchtlosen, närrischen Tribunal, das ihm grobgünstig die Leviten liest. Und vielleicht, ganz vielleicht, verlässt er den Saal am Ende nicht nur als Verurteilter, sondern als geläuterter Stockacher Laufnarr – mit einem Augenzwinkern und einem kräftigen „Ja, mei, des war a saubere Gaudi!“

Am 12. Februar 2026, wenige Wochen vor der Landtagswahl in BW, wird ihm vor dem Hohen Grobgünstigen Narrengericht in Stockach der Prozess gemacht. … und dann geschehe, was Recht ist!

 



weitere Infos folgen …