De Schmotzige Dunschtig ...

Schülerbefreiung & närrisches Treiben

Der Schmotzige Dunschtig, also der Fasnachtsdonnerstag, ist für Stockachs Narren der "hochheilige Tag". Am Morgen werden bereits die Schüler vom Narrengericht aus den Schulen abgeholt und

 in der ganzen Stadt fängt langsam das närrische Treiben rund um den Hans-Kuony-Brunnen an.


Narren an die Macht & AUFTRITT DES BEKLAGTEN

Die letzten Jahre brachten durch eine Aktionsbühne, die in der Hauptstrasse errichtet wurde und die auch eifrig ab 13 Uhr genützt wird, eine weitere Belebung der Straßenfasnacht. Hier wird der Kriegsrat (13.00 Uhr) nachgestellt.

Im Verlauf des Tages (13.30 Uhr) übergibt der Bürgermeister die Stadtschlüssel und damit die Macht an die Narren. Gleichzeitig stellt sich der Beklagte erstmals der Öffentlichkeit.


Umzug & Narrenbaumsetzen

Um 14:00 Uhr beginnt dann der große Umzug durch die Altstadt. Mit dem Ende des Umzugs, beginnt für die Althistorische Zimmerergilde die Arbeit und der Stammbaum aller Narren wird in der Hauptstraße "gesetzt". Im Umzug wird der Narrenbaum von Kindern noch bis zum Narrenbaumloch vor dem Hans Kuony Brunnen gezogen. Danach macht sich der Zimmerermeister mit seinen Gesellen und Herren Lehrbuben ans Werk. Um die 32 Meter ist der Narrenbaum hoch.

Die Zimmerer setzen diesen von Hand, nur mit sogenannten Schwalben. Das Sichherungsseil muss dann noch vom Kletterbue in ca. 15 Meter Höhe gelöst werden. Dann steht er frei, der Stammbaum aller Narren. Der Brauch des Narrenbaumsetzens ist in Stockach bis ins Jahr 1791 schriftlich nachweisbar. Der Stockacher Narrenbaum steht bis Laetare Sunntig und wird dann morgens pünktlich um 5.00 Uhr gefällt.


Gerichtsverhandlung

Steht der Baum dann gegen 16.30 Uhr und ist der Kletterbue erfolgreich vom Baum herunter, strömen die einen in die Jahnhalle zur

Gerichtsverhandlung (17.00 Uhr) und die anderen verbleiben im Städchen.


AUSKLANG mit Spaß, MUSIK und GUTER LAUNE

 In den zahlreichen Lokalen und Besenwirtschaften und im Bürgerhaus Adler Post wird die Fasnet weiter gefeiert

und endet erst früh am Morgen.